Mit einem starken dritten Platz kehrte die Mannschaft der männlichen U16 vom MTV/BG Wolfenbüttel am vergangenen Wochenende aus Norderstedt zurück. Auch wenn das Team den Einzug in das Finale verpasste, ist die Leistung als großer Erfolg für die junge Mannschaft zu verbuchen.
Während die U16 das erste Gruppenspiel gegen den BBC Rendsburg mit 103:53 deutlich für sich entscheiden konnte, musste sich die Mannschaft von Trainer Christian Raus im nächsten Spiel gegen den DBV Charlottenburg mit 60:79 geschlagen geben. „Zu Spielbeginn hat den Jungs noch zu sehr die hohe Niederlage aus dem JBBL-Pokal gegen die Charlottenburger im Kopf gesteckt. Im zweiten Viertel haben wir die Angst dann langsam abgelegt und nach der Halbzeit sensationell gut gespielt“, resümiert MTV/BG-Coach Raus.
Als Gruppenzweiter ging es für das Wolfenbütteler Team am nächsten Turniertag ins Halbfinale gegen den Niendorfer TSV, den Sieger aus der anderen Gruppe des Vortags. „Wir waren ab der ersten Minute hochkonzentriert und haben richtig mutig gespielt“, lobt der Trainer. „Wir haben den Niendorfern, die uns körperlich deutlich überlegen waren, ordentlich Paroli geboten und mit unserer Defense regelrecht mürbe gemacht.“ Während die Niendorfer ausschließlich mit Spielern des älteren U16-Jahrgangs 2006 antraten, spielten die MTV/BGler bewusst mit Jungs aus dem Jahrgang 2007, um die Meisterschaft auch als Vorbereitung auf die im Juni anstehende Qualifikation für die Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) zu nutzen, in der das Team in der kommenden Saison 2022/23 antreten möchte.
Auch wenn das Halbfinalspiel mit 70:60 an den TSV Niendorf ging, ist die gezeigte Leistung der Wolfenbütteler bei der Norddeutschen Meisterschaft als ein großer Erfolg zu werten. „Wir haben jede Menge aus dem Turnier mitgenommen und gelernt, wie wichtig mentale Stärke ist und dass man durch gutes Passspiel und Bewegen als Team viel erreichen kann“, zeigt sich der MTV/BG-Coach stolz. „Wir kommen gut in Form für die JBBL-Quali und werden den Schwung aus der Meisterschaft mit in die nächsten Testspiele nehmen, die wir jetzt im Mai noch vor uns haben.“
Den Titel des Norddeutschen Meisters holte sich im Finalspiel der TSV Niendorf ganz ungefährdet mit einem 93:59-Sieg gegen das Team von ALBA Berlin. Die dritten Plätze sicherten sich der MTV/BG Wolfenbüttel sowie der DBV Charlottenburg; bereits nach der Gruppenphase schieden der Oldenburger TB sowie der BBC Rendsburg aus.
Für den MTV/BG Wolfenbüttel spielten: Lenni Römer, Ben Stephan, Keno Hoffmann, Filip Lingnau, Rafael König, Erik Sprotte, Abu Sahid, Ole Wedler, Nils Pfannenschmidt, Andreas Butzmühlen, Filip Piotrowski, Kjell Pusch.
Es fehlten: Lukas Schwabauer, Theo Schmidt, Elias Darmaillacq.