Aktuelles aus der Judoabteilung
1. Fischreiher-Turnier des TSV Ohlendorf

Am 27. Und 28. August fand das erste Fischreiher-Turnier des TSV Ohlendorf mit rund 300 Teilnehmern statt.
Der Samstag begann mit den Kämpfen der männlichen U9 und U12.In diesen Altersklassen wurde nach einem Addier-System gekämpft, bei dem jeder Wurf oder Haltegriff mit Punkten bewertet wurde. Hat einer der Kämpfer 10 Punkte gesammelt, so gewinnt er den Kampf.
Für den MTV Wolfenbüttel starteten in diesen Altersklassen 5 Judoka. Alle von ihnen zeigten eine tolle Leistung in ihren Kämpfen, auch wenn es nicht immer zu einem Sieg reichte. Liu Klusmann (weiss-gelber Gürtel) erkämpfte sich in seiner Gewichtsklasse in der U9 den 4. Platz. Joshua Steinmüller (weiss-gelber Gürtel), der ebenfalls in der U9 antrat, erreichte den dritten Platz seiner Gewichtsklasse. In der U12 kämpften Jannik Steinmüller (gelber Gürtel), Marvin Justrie (weiss-gelber Gürtel) und Jan Lange (weiss-gelber Gürtel). Jannik erreichte den 5. Platz seiner Gewichtsklasse. Marvin und Jan erkämpften sich jeweils den 4. Platz ihrer Gewichtsklasse.
Im Anschluss fanden die Kämpfe der U15 weiblich statt. In der U15 wurde üblichen Wettkampfregeln gekämpft. Das bedeutet ein Kampf ist sofort beendet, wenn einer der Kämpfer es schafft seinen Gegner sauber zu werfen oder im Boden 25 Sekunden festzuhalten. Für den MTV Wolfenbüttel startete in dieser Altersklasse Nuria Hochkirchen (gelb-orangener Gürtel).Da es keine anderen Kämpferinnen in Nurias Gewichtsklasse gab, startete sie in einem gemischten Pool. In ihrem ersten Kampf zeigte Nuria starke Wurfansätze, doch ihre Gegnerin schaffte es zu kontern und Nuria im Boden 25 Sekunden festzuhalten, womit der Kampf beendet war. In den folgenden Kämpfen steigerte sich Nuria noch einmal. Im zweiten Kampf konnte sie ihre Gegnerin mit O-Goshi werfen und anschließend im Boden festhalten und gewann somit den Kampf. Auch im dritten Kampf zeigte Nuria einen O-Goshi und hielt ihre Gegnerin anschließend bis zum Kampfende im Boden fest. Damit erkämpfte Nuria sich den 2. Platz in ihrem Pool und erreichte zudem automatisch den 1.Platz ihrer Gewichtsklasse.
Am Sonntag standen die Kämpfe der U9 und U12 weiblich sowie die der männlichen U15 und U18 sowie der Männer aus. In der weiblichen U9 und U12 wurde im selben System gekämpft, das auch schon bei den männnlichen U9 und U12 angewendet wurde. In der U9 startete für den MTV Wolfenbüttel Leonie Schachel (weiß-gelber Gürtel) und erkämpfte sich souverän den dritten Platz in ihrer Gewichtsklasse. In der U18 männlich wurde auch nach den üblichen Wettkampfregeln gekämpft. In dieser Alterklasse startete Dimitri Malzew (orangener Gürtel) und erreichte den dritte Platz.
Einige Bilder vom Turnier findet ihr hier: https://www.flickr.com/photos/judo-wolfenbuettel/albums/72157672577299650
Herzlichen Glückwunsch zu den super Leistungen, ihr habt Toll gekämpft!
Felix Pukall & Benjamin Schilling
Judoka bei Xletix Challenge „Mitten in Deutschland“ 2016
Dieses Jahr sind wir mit einem neuen Team und auf doppelter Strecke zum Austesten unserer physischen Grenzen gestartet. Auch dieses Mal wurde wieder mit der „schlammigsten Strecke Deutschlands“ geworben, was im Vergleich zum letzten Jahr deutliche Veränderungen brachte. Aufgrund einer etwas geänderten Strecke führte der Weg dieses Mal durch deutlich mehr Schlammlöcher durch die ein Trocknen der Kleidung unmöglich wurde. Auch gab es dieses Jahr einige neue Hindernisse zu bewältigen. Unteranderem die „Power Pipe 4.5“, diese 4,5m hohe Halfpipe galt es so weit wie möglich hochzulaufen um anschließend in die Hände der Teamkameraden zu springen.
Beim „Hit the hole“ musste eine 4m hohe Holzpyramide überwunden werden, indem man Rundhölzer in Löcher steckt und sich damit den Weg nach oben selbst festlegt. Das größte Hindernis war aber immer noch das Wetter, da es durchgehend bewölkt war und die Kleidung nicht trocknete musste man immer in Bewegung bleiben um nicht auszukühlen. Am Ende sind wir gemeinsam nach 12km innerhalb von 4 Stunden ins Ziel gelaufen und haben uns unsere verdienten Finisher-T-Shirts und „Legends“-Armbänder abgeholt, bevor wir die Heimfahrt angetreten haben. Für das nächste Jahr haben wir uns schon vorgenommen, härter zu trainieren und erneut zu starten.
Benjamin Schilling
Judoka gehen in die Sommerferien
Das letzte Training am Dienstag vor den Ferien begann etwas anders als sonst. Anstatt das die Matten aufgebaut werden mussten, ging es mit unseren jungen Judoka zum Eis essen in die Innenstadt. Auf dem Rückweg zur Halle entdeckten wir noch auf der Wiese am Jugendzentrum die "Reitbahn" auf welcher man Esel, Ponys und Kamele streicheln konnte. Mit diesem kleinen Ausflug gingen unsere jungen Judoka in die wohlverdiente Sommerpause.
Auf unsere jugendlichen Judoka wartete an diesem Abend noch ein kleines Krafttraining. Um 18:45 Uhr trafen sich 15 Judoka mit ihren Trainern in der Bowling Base in Wolfenbüttel. Für zwei Stunden hatten wir drei Bahnen gemietet und eine Bowlingkugel nach der anderen versuchte möglichst viele Pins zu Fall zu bringen. Parallel hatten unsere Judoka die Gelegenheit auf mehreren Monitoren das Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft zu verfolgen. Nach dieser etwas anderen Trainingseinheit ging auch der Rest der Judoka in die Sommerpause.
Ein paar Bilder von unserem Ausflug und vom Bowlingabend findet ihr hier: https://www.flickr.com/photos/judo-wolfenbuettel/albums/72157667497543243
Wir Trainer wünschen allen Judoka schöne Sommerferien und freuen uns euch nach den Ferien (ab dem 09. August) wieder auf der Matte zu sehen.
Judo: Städteaustausch Sèvres – Wolfenbüttel
vom 04.5 - 08.05. 2016
Es ist Tradition, dass alle zwei Jahre über Himmelfahrt ein Austausch zwischen Wolfenbüttel und der französischen Partnerstadt Sèvres stattfindet. In diesem Jahr kamen insgesamt 47 Gäste unterschiedlicher Altersgruppen aus Sèvres nach Wolfenbüttel.
Unter den Gästen waren auch 8 Judoka, die wir am 04. Mai bei uns in Wolfenbüttel begrüßen konnten. Der Bus der Franzosen erreichte die Lindenhalle gegen 20 Uhr. Dort konnten wir unsere Gäste im Rahmen einer Willkommensparty in Empfang nehmen. Im Anschluss bezogen die französischen Judoka ihre Zimmer in den Gastfamilien der Wolfenbütteler Judoka und konnten den Abend zusammen mit ihnen ausklingen lassen.
Am Donnertag Morgen starteten wir um 10 Uhr mit einer Trainingseinheit. Im Mittelpunkt standen dabei Techniken für den Bodenkampf. An dem Training nahmen neben den direkt am Austausch beteiligten Judoka auch viele andere Judoka aus Wolfenbüttel teil. Nach dem Training erwartete uns ein Picknick vor der Halle, das einige Eltern in der Zwischenzeit aufgebaut hatten. Nachdem alle ihre Kraftreserven aufgefüllt hatten, fuhren wir in den Harz zur Falknerei „Eulenwelt-Falkenhof-Harz“. Dort konnten wir Falken, Eulen, Adler, Geier und Bussarde, sowie traditionelle Falknerausrüstung betrachten. Da die Vögel am Brüten waren, konnten wir uns leider keine Flugschau ansehen. Zum Abschluss konnten alle die Lust hatten und mutig genug waren ein Foto von sich mit einem Falken auf der Hand machen lassen.
Zurück in Wolfenbüttel gab es nach einer kurzen Freizeitpause ein gemeinsames Grillen im Garten der Stadtjugendpflege. Dort konnten sich alle bei Musik und leckeren Speisen unterhalten und den Tag gemütlich zum Ende kommen lassen.
Den Freitag begannen wir wieder um 10 Uhr mit einer Judo-Einheit. Diesmal unter französischer Leitung. Auch in diesem Training lag der Schwerpunkt auf Bodentechniken. Im Anschluss an das Training kehrten wir zum Mittagessen im Chinesischen Restaurant Wok-In ein. Der Freitagnachmittag stand zur freien Gestaltung zur Verfügung. Einige nutzten diese Gelegenheiten zum Beispiel um mit ihren Gästen die Wolfenbütteler oder Braunschweiger Innenstadt zu erkunden, während andere zum Klettern in Wolfsburg waren. Anschließend trafen wir uns um 19 Uhr zum Bowlen in der „Bowling Base“ in Wolfenbüttel. Danach ging es für alle die Lust hatten noch zum Konzert ins Jugendzentrum, in welchem einige Grunge-Rock- und Metal-Bands aus Sèvres und Wolfenbüttelspielten..
Samstag konnten alle gemütlich ausschlafen, bevor wir uns dann um 11 Uhr zum Kanufahren am Bootshaus der SKSG getroffen haben. Bei bestem Wetter konnten wir in 4 Kanus bis nach Ohrum paddeln. Von dort aus kehrten wir wieder um und steuerten einen Steg bei Halchter an, um dort zu picknicken. Einige bedauerten dabei scheinbar, dass noch kein Boot gekentert war und wanderten etwas durchs Wasser. Nachdem sich alle gestärkt hatten paddelten wir zurück zum Gelände der SKSG und säuberten die Kanus. Eine kleine Wasserschlacht blieb dabei natürlich nicht aus.. Der letzte Abend mit den französischen Gästen wurde im KOMM gefeiert. Zunächst nutzen Bürgermeister Thomas Pink und Bürgermeister Gregoire de La Ronciere die Gelegenheit für eine kurze Ansprache, in welcher sie sich sehr bei den Gastfamilien bedankten, die unsere französischen Gäste herzlich aufgenommen haben. Nach dem offiziellen Teil wurde dann zur Musik der „Thorsten Drewes Tanz- und Showband“ bis in den Sonntag getanzt.
Felix Pukall






