Auch im zweiten der drei Turniere in der European Youth Basketball League (EYBL) hat das U15-Team vom MTV/BG Wolfenbüttel aufhorchen lassen. Vor allem auf Grund der starken Verteidigung hat sich die Mannschaft, die in dem europäischen Wettbewerb wieder mit dem Kooperationspartner TuS Bothfeld an den Start ging, gehörig Respekt erspielt.
Zum Turnierstart in der vergangenen Woche am Freitag ging der Plan, sich über die Defense ins Turnier zu spielen, gegen die ersten beiden unbekannten Gegner, zwei lettische Teams, voll auf. Während die Wolfenbüttel-Bothfeld-Spielgemeinschaft die Mannschaft vom A.K. VEF deutlich mit 52:28 schlug, dominierten sie auch das zweite Spiel gegen Basketbola Klase, das sie mit 75:24 ganz klar für sich entschieden.
Am zweiten Turniertag folgte die Partie gegen das Top-3-Team Lahti Basketball aus Finnland. Nachdem das Team vom MTV/BG Wolfenbüttel / TuS Bothfeld schon deutlich geführt hatte, kassierten die Jungs von Trainer Maxim Hoffmann zu Ende des Spiels einen 10:0-Lauf und kamen gegen die physisch hart verteidigenden Finnen nicht mehr zum erfolgreichen Korbabschluss, sodass Lahti knapp mit 44:42 gewann. Das zweite Samstagsspiel gegen BS Kekava gestaltete sich anfangs zäh, doch mit der nötigen Einstellung haben die Wolfenbütteler und Bothfelder das Spiel zum Schluss noch umgebogen und gewannen souverän mit 50:43.
Das Highlight-Spiel stand dann am Sonntag gegen den haushohen Favoriten und 5:0-Sieger der 1. Stage PoliTech Astoria Bydgoszcz an. Das Spiel gestaltete sich auf Augenhöhe und ein Sieg wäre sogar möglich gewesen. Schwierigkeiten machte zum Schluss vor allem die für die Wolfenbütteler und Bothfelder ungewohnte Zonenverteidigung der Polen. „Mit besserem Fastbreakspiel hätten wir das Spiel auch gewinnen können“, blickt Hoffmann zurück. „Aber dafür waren wir als Kooperationsteam noch nicht eingespielt genug.“
Insgesamt zeigte sich das Trainertrio um die Wolfenbütteler Coaches Maxim Hoffmann und Wolfgang Kück sowie Malte Miesner vom TuS Bothfeld rundum zufrieden mit der Leistung ihres Teams. „Es war ein tolles Turnier und die Jungs haben sich spielerisch prima entwickelt und vorbildlich präsentiert“, so Hoffmann, der dankbar für den Austausch und das gemeinsame Coaching mit den Kollegen Kück und Miesner ist. „Jeder Trainer bringt seine eigene Perspektive ein und gibt wertvolles Feedback.“
Im März geht es weiter mit der Stage 3. In dem letzten Turnier möchte das Team es unter die ersten Vier der Gesamttabelle schaffen und sich damit für das Superfinale qualifizieren. „Wenn alle fit und gesund sind, haben wir gute Chancen“, schaut Hoffmann optimistisch voraus.