Spieltag Nr. 4 stand mit dem schmerzhaften Verlust unseres Mannschaftsführers Timo, auf Grund eines grippalen Infekts, unter keinem guten Stern!
Umso mehr fand sich ein Team zusammen, dass mit starkem Kampf und Gegenwehr den ersten Heimspielsieg holen wollte. Am Ende war es eine sehr zufriedenstellende Punkteteilung, die für den letzten Spieltag noch Hoffen lässt.
Zu Beginn starteten Christopher an 2 und "Men of the Day" Sebastian an 4 in die Einzel. Christopher erwischte einen technisch starken Gegner, trotzdem spielte er technisch tolles Tennis und erreichte oft den Einstand. Am Ende konnte er leider die entscheidenden Punkte nicht machen. (0:6/2:6)
Auf dem zweiten Platz spielte sich parallel die Sensation des Tages ab. Sebastian in seinem aller ersten Einzel ging ohne große Erwartung und Aufregung ins Match. Er spielte sicher und solide und brachte einfach immer einmal mehr den Ball über das Netz, als sein Gegner. Durch diese Souveränität kam er mental in den Kopf seines Gegners und spielte einen fehlerfreien 2. Satz, der Ihn zum verdienten Sieg brachte. Grandios! (7:5/6:1)
Frerk durfte sich anschließend an der „angeschlagenen“ Eins von Lutter versuchen, welcher die Zeit der ersten Spiele noch gut genutzt hatte. zzzZZZ...
Nicht sicher ob das von Vorteil für uns oder ihn war, startete das Spiel. Nach den ersten Spielen konnte man jedoch feststellen, dass er zwar auch Tennis spielen konnte, Frerk jedoch durch gutes, konzentriertes und läuferisch aufwendiges Spiel, den Gegner mit in die Schranken weisen konnte. (6:3/6:3)
Parallel spielte Nino an 3 sein Einzel. Sein Gegner war deutlich Punktspielerfahrener und somit gab es in diesem Spiel leider nicht viel zu holen. (0:6/0:6)
Ein positives Fazit des Spieltages ist die gegenseitige Unterstützung der pausierenden Spieler auf der jeweiligen Bank der spielenden. Hier konnte durch gute Tipps und Beobachtungen, aber auch durch ruhige und sympatische Zuwendung, der Grundstein für die Leistungen auf dem Feld gelegt werden.
Nun stand es 2:2 und das Taktieren begann !
Wir wussten, dass Lutter auf Sieg spielen wollte und wir waren darauf aus, sicher das 3:3 zu erreichen. Sollten wir dann mit viel Glück das 4:2 holen, so hätten wir uns riesig gefreut. Aber das 3:3 wollten wir uns nicht nehmen lassen.
Nachdem wir vermuteten, dass bei Lutter das erste Doppel das stärkere werden wird, entschieden wir uns mit Frerk und Nino ins erste Doppel zu gehen, um das zweite Doppel mit Henning und Christopher stark zu machen, damit die den sicheren 3. Punkt holen.
Ob das nun die richtige Entscheidung war ist immer noch fraglich. Anfangs sah alles danach aus. Nino und Frerk gingen ohne Erwartungen in den ersten Satz und hatten ihre Augen waren viel beim Nachbarplatz. Dort verlief nach holprigen Start und harten Kampf im ersten Satz alles nach Plan, während im ersten Doppel der erste Satz flöten ging. Bei Christopher und Henning schlich sich leider im zweiten Satz der Schlendrian ein, so dass es plötzlich in den Match-Tiebreak gehen musste.
Parallel kam Frerk nach lockerem ersten Satz wieder zu kräften und fühlte sich von der Leistung auf dem Nachbarplatz herausgefordert. Er konnte mit Nino einen grandiosen zweiten Satz mit 6:2 holen. Also auch hier der Match-Tiebreak.
Christopher und Henning wurden eher fertig und mussten sich unverdient mit der Niederlage zufrieden geben. Ein Sieg wäre hier möglich gewesen. Dafür kamen Sie beide sofort auf den anderen Platz rüber und unterstützten massiv mental im beginnenden Match-Tiebreak.
Dieser startete phänomenal für Nino und Frerk, so dass wir 9:2 in Führung gingen. Plötzlich ergaben sich 2 mal hintereinander grandiose Volleychancen, die Frerk auch wirklich gut spielte, aber der Gegner noch besser zurückgespielte. Nun stand es plötzlich 9:6 und der Gegner hatte Aufschlag.
Ein Doppelfehler verhalf uns zum Sieg, da wir den Gegner doch mental zu sehr geschwächt hatten. Somit war das 3:3 heute mehr als verdient und wir bedanken uns beim Gegner für den wunderbaren Spieltag.
PS: Im Doppel hat Frerk heute nicht nur körperlich alles gegeben, sondern auch seine beiden Schläger mussten aufgeben. Gut das noch Ersatz im Haus war.